Bei der Reining (engl. von "to rein" = zügeln) darf man rasante Manöver für fortgeschrittene Reiter und Pferde erwarten: Exakte Zirkel, gross und klein, mit deutlicher "Speed Control", dann die "Zirkel-8" mit perfekten fliegenden Galoppwechseln, "Sliding Stops" etwa sind Stops aus vollem Galopp, bei denen das Pferd – eine eindrucksvolle Staubwolke hinter sich herziehend – mit der Hinterhand tief untersetzt und regelrechte Schleifspuren in den Sand treibt (den passenden Boden vorausgesetzt), während die Vorhand weitertrabt, gefolgt von fleissssigem Rückwärtsrichten (eng. Backup).Zur "Reining" gehören auch die 180-Grad-Wendungen aus dem Stop heraus (sog. Rollback's) und die "Spins": mehrere (meist vier) saubere 360-Grad-Hinterhandwendungen um die innere Hinterhand in möglichst schnellem Tempo – je nach Ausbildungsstand und "conformation". Die "Reining" gilt vielen als die Königsdisziplin und wird als Pendant zur Dressur beim klassischen Reiten angesehen. Geritten wird eines von zehn auswendig gelernten "Pattern" (dt. Muster). Dabei kommt es auf höchste Genauigkeit und feinste Nuancen bei der Ausführung der einzelnen Manöver an! Der Reiter startet mit 70 Punkten und "scort" (dt. punktet) je nach Qualität des Rittes mit Plus- oder Minus-Punkten. Bleibt er bei 70 Punkten, hat er bereits einen tadellosen, fehlerfreien Ritt gezeigt. |
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Bei der Reining (engl. von "to rein" = zügeln) darf man rasante Manöver für fortgeschrittene Reiter und Pferde erwarten: Exakte Zirkel, gross und klein, mit deutlicher "Speed Control", dann die "Zirkel-8" mit perfekten fliegenden Galoppwechseln, "Sliding Stops" etwa sind Stops aus vollem Galopp, bei denen das Pferd – eine eindrucksvolle Staubwolke hinter sich herziehend – mit der Hinterhand tief untersetzt und regelrechte Schleifspuren in den Sand treibt (den passenden Boden vorausgesetzt), während die Vorhand weitertrabt, gefolgt von fleissssigem Rückwärtsrichten (eng. Backup).